Die Mitglieder der GLP Appenzellerland haben an der Versammlung vom 7. September die Parolen für die eidgenössischen sowie die Herisauer Abstimmungen vom 27. September gefasst. Dabei sprachen sie sich einstimmig gegen die Neutralitätsinitiative aus, unterstützen die Ernährungsinitiative und die Herisauer Mitglieder lehnen die «Zwängerei-Initiative» zum Obstmarkt klar ab.
Die Mitglieder sind überzeugt, dass eine starre Verankerung der Neutralität die Handlungsfähigkeit der Schweiz in einer zunehmend vernetzten Welt unnötig einschränken würde. Zur Ernährungsinitiative beschlossen die Mitglieder mit einer klaren Mehrheit die Unterstützung der Vorlage. Kantonsrat Alexander Assmus betont: «Die Stossrichtung ist gut und notwendig: Es braucht endlich konkrete Massnahmen, um die Versorgungssicherheit langfristig zu stärken und gleichzeitig nachhaltige Rahmenbedingungen für die Schweizer Landwirtschaft zu fördern.»
Nein zur Zwängerei-Initiative Obstmarkt Herisau
Für Herisau empfehlen die Herisauer GLP-Mitglieder ein Nein zur Obstmarkt Zwängerei-Initiative. Sie lehnten die Initiative einstimmig als zu einschränkend und für die Entwicklung des Herisauer Zentrums nicht förderlich ab. GLP Einwohnerrat Rémy Chenevard, der sich im Petitions-Komitee mit über 700 Unterschriften für eine angepasste Neuauflage des im Juni 2024 knapp abgelehnten Zentrum-Projektes eingesetzt hat, erläutert: «Diese Initiative bezweckt, dass das vom Gemeinderat im Dialog mit der Bevölkerung überarbeitete Projekt «Obstmarkt & Platz 2.0» in der Schublade verschwindet. Das wäre eine klar verpasste Chance für Herisau.»